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Erstes internationales Symposium über Chemische Kommunikation unter Lebewesen

Symposium vom 18. bis 20. November 2010 in Apt, Frankreich
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Internationale Verhaltensforscher und Tierärzte sprachen über Pheromone unterschiedlichster Spezies, u.a. bei Hunden, Katzen und dem Menschen. Highlights: soziale Beziehungen von Katzen seien sehr restriktiv und sie verwendeten ein komplexes Kommunikationssystem, um genügend Distanz zu anderen Tieren zu wahren.

Ein Mehrkatzenhaushalt könne somit zu sozialen Unverträglichkeiten führen, die letztlich in Angstzuständen oder sogar medizinischen Erkrankungen, wie dermatologischen Problemen, Feliner Idiopathischer Cystitis oder infektiöser Peritonitis enden könnten, wenn die Tiere chronischem Stress ausgesetzt seien. Es wurde eine plazebokontrollierte Studie präsentiert, in der die Anwendung von D.A.P.® in einer Welpenschulklasse zu signifikanten Reduktionen auf Schreckhaftigkeit, Angst und Aufgeregtheit führte und gleichzeitig das Lernverhalten und die Tierhalterzufriedenheit verbesserte.

Verhaltensprobleme, hauptsächlich angstbezogene Störungen bei Hunden und Katzen, seien häufig und der Hauptgrund für die Euthanasie von Haustieren - 15% der Hunde wären betroffen, ähnliche Werte vermute man bei Katzen. Es wurden auch Ergebnisse einer möglicherweise bahnbrechenden Studie an Katzen präsentiert, die zeigten, dass Verhaltensstörungen auf eine Entzündung des VNO zurückzuführen sein könnten.  

Informationen: CEVA TIERGESUNDHEIT GmbH, Kanzlerstr. 4, 40472 Düsseldorf