Innovationen

Neue Moleküle - neue Therapieansätze - eigene Studien

Unter Innovation verstehen wir nicht zwangsläufig nur das bahnbrechend neue Molekül. Innovationen sind auch neuartige Impfstoffe (Coxevac®), neue Therapiekonzepte (die Pheromone FELIWAY® und ADAPTIL®, Prilactone®, Cardalis®), neue Applikationsformen (FELIWAY®- und ADAPTIL®-Verdampfer, in ovo-Verfahren, Vectra®), stark verbesserte Galenik (Florkem®), anwenderfreundlichere Verpackungen (CLAS®), Erschließung neuer Indikationen (Prilactone®, Cardalis®), verbesserte Akzeptanz (Carprodyl F®, Flexivet®) aber auch Services rund um die Impfung (das CHICK-Programm) - um nur einige der Ceva-Innovationen zu nennen.

Wenden wir uns beispielhaft einigen Produkten näher zu.

Prilactone®

CEVA Innovationen

Prilactone®, ein Meilenstein der Kardiologie und der Ceva-Forschung, erwies sich, in einer der meistbeachteten kardiologischen Studien der vergangenen Jahre, als lebensverlängernd bei Hunden mit einer Mitralinsuffizienz und avancierte zu einer völlig neuen, erfolgreichen Therapieoption. Die Veröffentlichung der klinischen Studien zu Prilactone im JVIM, einem der renommiertesten Magazine in der Veterinärmedizin, unterstreicht das Engagement von Ceva in der Kardiologie. Die veröffentlichten Ergebnisse belegen den Nutzen von Prilactone® (Spironolacton) bei Hunden mit chronischer Herzinsuffizienz. Der Hauptnutzen von Prilactone® besteht darin, die Lebenserwartung betroffener Hunde zu verlängern, wie es bereits in der Humanmedizin nachgewiesen wurde. Anläßlich eines von Ceva gesponserten Kardiologie-Symposiums fand ein reger und wertvoller Informationsaustausch zwischen Human- und Veterinär-Kardiologieexperten statt. Dies unterstreicht unser Engagement, den gegenseitigen Nutzen einer fachübergreifenden Zusammenarbeit zu fördern.

Generische Antibiotika

Für viele sind Generika bloße Kopien von Original-Produkten. Generika kosten in der Regel rund 20 % weniger als das Original. In einer Welt und Zeit mit zunehmendem Nahrungsmittelbedarf und Wirtschaftszweigen wie der Milchproduktion, die unter hohem wirtschaftlichem Druck produzieren, trägt die Verfügbarkeit generischer, preiswerter Arzneimittel entscheidend dazu bei, die Lebensqualität vieler Menschen in weiten Teilen der Welt zu verbessern. Herstellung und Vertrieb von Generika bedeutet jedoch nicht nur, preiswert zu produzieren. Bei der Entwicklung ist vielmehr Innovationskraft gefragt, um das eigene Produkt marktrelevant und zum Vorteil der Kunden zu verbessern. Auch eine optimale Anwendbarkeit in der täglichen Praxisroutine ist ein wichtiger Entwicklungsfaktor. Die Spritzbarkeit unserer Präparate stetig zu verbessern und damit die Arbeit des Anwenders zu erleichtern, verlangt die Beherrschung höchst komplexer Prozesse. Das Ergebnis, ein leichter zu applizierendes Produkt, unterstützt vor allem Landwirte oder Tierärzte, die oft eine große Anzahl von Tieren oder Herden in kurzen Zeiträumen behandeln müssen. Ein gutes Beispiel ist Florkem®, zugelassen 2009. Es ist 2,5-fach weniger viskos als das Originalprodukt. Das bedeutet, dass 10 ml in 23 Sekunden bei 20 C° verabreicht werden können, gegen 56 Sekunden beim Original. Bei niedrigen Wintertemperaturen fällt dieser Zeitvorteil noch größer aus. Auch bei der Entwicklung optimaler Primärverpackungen machen sich die Ceva-Forscher Gedanken. Das Resultat: spezielle, leichte und bruchsichere Kunstoffflaschen (CLAS®) für injizierbare Antibiotika. Die Anforderungen an diese Kunststoffflaschen sind so hoch, dass es bisher keinem Hersteller gelang, sie zu erfüllen. Ceva konnte diese Aufgabe durch Forschungskompetenz, Innovationswillen und die Zusammenarbeit mit seinen Kunden erfolgreich lösen: CLAS®, der patentierte Ceva Layer Anti Shatter Kunststoff ist stabil, leicht, bruchsicher, ergonomisch geformt und entspricht natürlich den Richtlinien der europäischen Pharmakopoe für injizierbare Formulierungen.

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